Spezialreinigung des Brandenburger Tor in Potsdam
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Die Sprayerszene

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Über das genaue Entstehungsjahr der neuzeitlichen Graffiti existieren viele Kontroversen. Meist wird jedoch der 21.07. 1971 als Geburt des modernen „Taggens“ (szenespezifisch, abgeleitet von dem engl. tag „ Markierung“) benannt. An diesem Tag berichtete die New York Times über einen 17-Jährigen griechisch-stämmigen  Botenjungen, der auf seinen Wegen die Wände mit dem Kürzel „Taki 183“  (Spitzname + Straßennummer) bekritzelte. Der Junge fand daraufhin unzählige Nachahmer und was dann geschah, ist längst Geschichte. Letztendlich war es das Jahr 1983, als der Kult auch  nach Europa überschwappte.

Die Motivation der Sprayer

Eine wissenschaftliche Studie der Universität Potsdam führt folgende Motivationen für das Sprühen auf: 

  • Streben nach eigener Verbesserung, Fortschritte machen
  • Positive Emotionen (abschalten vom Alltag, abreagieren, Stimmung verbessern,
  • drogenrauschähnlicher Kick beim Sprühen)
  • Kreativität (Ideen & Vorstellungen verwirklichen, Gefühle ausdrücken)
  • Gruppengefühl (Geborgenheit, Zusammenhalt)
  • Ruhm (engl.: Fame)
  • Lebenssinn
  • Grenzerfahrungen machen (Angst, Gefahr erleben und überwinden)
  • Selbstverwirklichung

(Quelle:Falko Rheinberg, Yvette Manig: Was macht Spaß am Graffiti-Sprayen?
Eine induktive Anreizanalyse. In: Institut für Psychologie der Universität Potsdam. 2003)

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